Wissen Das Ohr Lärm Musik Glossar
Animation

Lärm

  zurück  

Risiko Lärm

lärm

lärm

Ohr-Anatomie

Lärmschutz
Hörtest

In den letzten Jahrzehnten sind die Wirkungen von Lärm auf das Hörvermögen gründlich untersucht worden. Die häufigsten Lärmquellen finden sich im Transportbereich (Flugzeuge, Eisenbahn, Lastwagen und Autos).

Lärm-Emissionen wirken sich direkt auf die Gesundheit des Menschen aus: sie manifestieren sich als psychische, soziale und körperliche Beeinträchtigungen. Lärm macht krank: führt zu Hörschäden, Stressreaktionen, Bluthochdruck und erhöhtem Herzinfarktrisiko.

Entscheiden für das Risiko einer Hörschädigung ist nicht der höchste Pegel, sondern der Dauerschallpegel. Jede Steigerung um 3 Dezibel (dB) entspricht einer Verdoppelung der abgegebenen Schallenergie. Davon kann sich das Ohr in ruhigen Phasen wieder erholen.

Kritisch wird es, wenn sich solche Überlastungen wiederholen: dann nämlich bleibt die Erholung unvollständig und die Haarzellen sterben ab. Die Schädigung befällt zunächst die äusseren und später die inneren Haarzellen. Weder Operationen noch Medikamente können sie wieder zum Leben erwecken. Das Trommelfell ist nur bei Explosionen gefährdet.

Die Empfindlichkeit der Haarzellen nimmt ab, wobei das Gefühl entsteht, man habe Watte in den Ohren. Die Umwandlung der mechanischen Reize in Nervenimpulse ist dann nicht mehr möglich und eine Schwerhörigkeit stellt sich ein. In diesem Zusammenhang tritt auch oft Tinnitus auf.

 

lärm

Lärmschutz ist der einzige Weg
einen dauerhaften Hörschaden
zu verhindern!

 
  Startseite | Sitemap | Glossar | Kontakt