Schneider Hörberatung Bern

Musik-Genuss statt Tinnitus

Musikgenuss statt Tinnitus

Das Risiko eines lärmbedingten Hörverlustes hängt nicht davon ab, ob man den Schall als angenehm empfindet. Dies gilt besonders für die Musik. Die Symptome treten in der Regel erst nach Jahren auf. Deshalb wird die Gefahr eines Hörverlustes leider massiv unterschätzt oder völlig ignoriert.

Kopfhörer

Musikgenuss statt TinnitusZur Zeit stehen MP3-Player bei Jugendlichen ganz oben auf der Wunschliste. Was viele nicht wissen: MP3-Player können eine Lautstärke von bis zu 110 dB erreichen.

Und – je kleiner die Kopfhörer – desto höher die Lautstärke. Kleine Kopfhörer dichten nicht das gesamte Ohr ab und vermindern daher die Umgebungs-Lautstärke nicht so effizient wie Muschel-Kopfhörer. Das Resultat: Der Musik-Geniesser neigt dazu, lauter aufzudrehen.

Benutzen Sie Muschelkopfhörer um Musik zu hören.

Für die Jugendlichen kann die Musik nicht laut genug sein. Laut diverser Studien haben bereits 25 Prozent der Jugendlichen zwischen 16 und 24 Jahren irreparable Gehörschäden. Rund ein Viertel der Teilnehmer einer Umfrage hatte die Musik so laut aufgedreht, dass es über längere Zeit garantiert zu einem Hörschaden kommt.

Viele Musiker leiden an Hörverlust

musik111Musiker laufen Gefahr, sich Hörschäden zuzuziehen.

Wir bieten individuellen Musiker-Gehörschutz.

Hämmernde Drum-n‘-Bass-Rhytmen, coole Hardrock-Riffs oder satter Gitarrensound sind eine Freude für Musik-Fan, nicht aber für seine Ohren. Ein Hörverlust kann jedoch auch durch Violinen oder Piccoloflöten in einem Symphonieorchester verursacht werden.

Ein Musiker, der pro Tag 4 bis 8 Stunden probt und musiziert, läuft Gefahr, sich einen Hörschaden zuzuziehen.

Meistens verbindet man ein schlechtes Gehör eher mit Schädigungen durch Industriearbeitsplätze, Flughäfen usw. Tatsächlich sind dies auch die am häufigsten untersuchten Orte, wenn es um Ursachenforschung von Hörverlust geht.

Wenn man die Lärmpegel, die von Berufs- oder Hobbymusikern produziert werden, betrachtet, überrascht es kaum, dass Musik das Gehör beeinträchtigen kann. Der Schalldruck eines großen Orchesters kann bis zu 112 dB erreichen – bei Rockbands mit Verstärker sogar bis zu 130 dB – das ist eine Lautstärke, die nicht einmal in einer industriellen Umgebung zulässig wäre.

Hörverlust durch Musik

Für Musiker kann das verheerende Folgen haben. Typischerweise steht ein Hochton-Hörverlust am Anfang eines durch Musiklärm verursachten Hörverlusts. Die betroffene Person kann hohe und tiefe Töne nicht mehr gleich gut hören und bekommt Schwierigkeiten, mit anderen Orchestermitgliedern zusammen spielen zu können. Musiker mit Hochton-Hörverlust versuchen oft ihr Problem auszugleichen, indem sie hohe Noten lauter spielen, was zu einer künstlerisch unschönen Darbietung führt.

Hörbeeinträchtigung

Bei manchen Musikern wächst sich ihr beeinträchtigtes Gehör zu einem echten Problem aus. Sie reagieren überempfindlich, leiden unter erhöhtem Blutdruck, Kopfschmerzen und Müdigkeit, sie empfinden manche Töne und Instrumente in zunehmendem Maße als schmerzhaft und laut – ein Zustand, der oft zu ständigem Ohrensausen führt.

Ein anderes Symptom ist die Unfähigkeit, Wechsel in den Tonstufen wahrzunehmen. Dieser Zustand wird als „Displacusis“ bezeichnet und ist besonders für Sänger sehr problematisch, da sie in der Lage sein müssen, ihre Stimme zu kontrollieren und einen Ton halten zu können. Manche Sänger schädigen ihre Stimme sogar. Das geschieht dadurch, dass sie ständig lauter als nötig singen, um sich selbst hören zu können.

„MIHL“ ist nicht heilbar, aber moderne Hörgeräte stossen auch bei Musikern auf immer breitere Akzeptanz.

Tragen Sie Sorge zu Ihren Ohren & gönnen Sie ihnen die nötige Ruhe.